Haptopsychotherapie

... der Mensch in seiner psychischen Dimension

Die Haptopsychotherapie ist eine Begleitung des Menschen. Sie ist eine Therapie, die dem Menschen hilft seine psychische Gesundheit wiederzuerlangen, sie zu festigen oder sie zu entwickeln.

Sie richtet sich an Menschen die leiden, die eine existentielle Krise durchleben, die aus ihrer persönlichen Geschichte heraus mit einem Gefühl der Frustration und der Unvollstängigkeit ihres Wesens konfrontiert sind. 

Die Haptopsychotherapie ermöglicht es, dem um Hilfe suchenden Menschen seine eigenständigen Ressourcen in Gang zu setzen. Die Ressourcen, die an Lebenslust und Lebensfreude gebunden sind - als grundlegendes Fundament menschlicher Existenz.

Indem der Mensch sich selbst erfährt, erlangt er nach und nach Eigenständigkeit in den affektiven Beziehungen zu seinen Mitmenschen. Er gewinnt seine Lebensfreude wieder und entfaltet sie. Er entwickelt das Gefühl innerer Sicherheit, Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen. Diese Gefühle sind die notwendige Grundlage, um affektiv geprägte zwischenmenschliche Beziehungen aufzunehmen und aufrechtzuerhalten.

Die Haptonomie lässt medizinische und psychiatrische Erkenntnisse nicht ausser acht und verkennt die Symptome, derentwegen der Mensch um Hilfe sucht nicht. Es liegt jenseits der Geschichte des "so geworden Seins", von wo aus die Haptonomie hilft über das Leiden hinauszuwachsen.

Unabhängig davon, ob das Leiden aus traumatischen Erfahrungen oder aus Mangel der affektiven psychischen Entwicklung entstanden ist.Im Verlauf der Begleitung entwickelt der Mensch ein Gefühl des Wohlbefindens, der Ganzheit. Ein Gefühl aus dem heraus er sich als eine Einheit, eine Ganzheitlichkeit erlebt. Gefühle und Emotionen offenbaren sich auf der Ebene der Leiblichkeit. So ist zu verstehen, daß die Haptonomie darauf bedacht ist, diese Ausdrucksfähigkeit nicht einzuschränken.